10 Tipps für die Entwicklung eines Webportals

Webportal erstellen:
10 Tipps für die Entwicklung eines professionellen Webportals

10 Tipps für die Entwicklung eines Webportals

Der Begriff Portal wurde gewählt, um sich bei einer Internetsuche auf eine Navigationswebsite zu beziehen. Diese diente als Startpunkt für den User, um nach den Informationen zu suchen, die er gerade im World Wide Web finden wollte. Heute benutzen viele Unternehmen diesen Begriff für ihr Webportal, das es den Besuchern der Website leichter machen soll, die passenden Informationen schnell, bequem und treffsicher zu finden. So verlieren sich die Besucher nicht in der vorhandenen Informationsflut und werden durch sie nicht daran gehindert, die für sie relevanten Infos zu finden. Um auf das Webportal zugreifen zu können, wird normalerweise vom Betreiber eine Digitalidentifizierung verlangt, damit die persönlichen Daten für ein privates Profil gesammelt werden können. Ein Webportal sollte für einen User immer der leichteste Zugriffspunkt für seine Wünsche und Absichten sein, indem er ihm erlaubt, schnell und bequem die gewünschten Informationen oder Produkte zu erhalten.

Es spielt keine Rolle, welche Art von Webportal für das Geschäft benutzt wird, denn alle haben die Informationen gespeichert, die einen User zu den wichtigen Bereichen führen. Dazu gehören beispielsweise Links für Unterhaltung, Finanzen, Geschäft, Reisen, Sport und noch vieles mehr.

Neben Google, Yahoo und AOL gibt es einige sehr bekannte Webportals im Netz. Es gibt auch einige Webportale, die auch als personalisierte Portale bezeichnet werden können, weil sie die Geschichte der User speichern wie ihre persönlichen Daten, Emails, Profile und dergleichen. Das Design für ein Webportal wurde erst sehr spät zu einem wichtigen Faktor. Heute kann die optische Aufmachung sehr kundenspezifisch und auf Hochglanz poliert sein. Allerdings liegt ihr wahrer Wert viel mehr im Design der Infrastruktur. Ein modernes Design- Webportal kann mehrere hundert separate Systemansichten beherbergen und in einer Mainstream gefälligen Unternehmenslösung münden lassen, die das eigene Unternehmen bestens repräsentiert.

1. Bestimmen Sie den Interessenbereich

Zunächst ist es für das Erstellen eines Webportals wichtig, sich zwischen einem Nischenmarkt oder Geschäftsnische zu entscheiden, die beide das nötige Potenzial aufweisen. Jeder User kann nach seinen eigenen Vorlieben und Erfahrungen eine solche Nische auswählen, die seinen Kenntnissen, Gutachten und finanziellen Mitteln entspricht. Beispielsweise interessieren sich einige User für eine B2B Geschäft und andere bevorzugen ein B2C Webportal.

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2. Forschung und Studium als Spielraum für das Unternehmen

Wenn ein User sein eigenes Webportal erstellen will, wird es Zeit für eine Marktforschung, um die Gewinnchance auszuloten, die in der gewünschten Geschäftsnische liegt. Wenn die Website das Interesse der Kunden trifft, eröffnet sich dem Betreiber eine gute Möglichkeit, um Gewinne zu erzielen. Allerdings braucht das Erstellen für ein solches Webportal einige Zeit und viel technisches Know-how, was auch später bei der Bedienung benötigt wird.

3. Kundenbedürfnisse erkennen und verstehen

Bevor der Betreiber für sein Webportal eine Erfolgsstrategie erstellen will, sollte er die Bedürfnisse seiner Zielgruppe kennen.

Der Betreiber kann seinen Usern auch einige erstklassige Dienstleistungen anbieten, wodurch sie zu Stammkunden werden. Darum ist der Inhalt einer Website auch so wichtig und sollte von hochwertiger Qualität sein.

4. Das Budget effektiv verwalten und einhalten

Um finanziell gut zurecht zu kommen, ist es unabdingbar, das geplante Budget auch so umzusetzen. Zwar es wird es immer unvorhergesehene Ausgaben geben, jedoch sollte beim Erstellen vom Webportal das ursprüngliche Budget eingehalten werden. Es lässt sich immer der eine oder andere Posten beim Erstellen einsparen, ohne das gesamte Konzept zu gefährden. Zudem sollte der Betreiber ständig nach Möglichkeiten suchen, um Einsparungen vorzunehmen. Oftmals reicht es, wenn eine Software in der Basisfunktion genutzt wird statt ein komplettes Paket für viel Geld zu kaufen. Sollte das eine bessere Software gebraucht werden, sobald das Projekt wächst, kann die Software problemlos aufgerüstet werden.

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5. Passende Webtechnologie wählen

Es gibt verschiedene Programme Webtechnologie, mit denen sich Websites, ein Webportal oder eine andere Webanwendung erstellen lässt. Einige der Web Technologien stehen den Menschen als Open Source zur Verfügung, während andere Technologie auf kostenpflichtigen Plattformen angeboten werden. Dabei bevorzugen viele Unternehmen gerade jene Webportals, bei denen sie die Kosten tragen müssen, weil dort der Sicherheitsstandard höher ist als bei der öffentlich zugänglichen Open Source.

Die Auswahl bei der Web Technologie für das Erstellen eines Webportals hängt ganz davon ab, welche Art von Webportal der Betreiber veröffentlichen will. Dazu gehört auch ein anspruchsvolles Content Management. PHP gehört zu diesen Open Source angeboten genauso WordPress, Drupal oder auch Joomla. Diese CMS Anwendungen stehen überall als Open Source zur Verfügung.

So wird WordPress bei 50 Prozent aller Websites verwendet, 18 Prozent nutzen Drupal und Joomla immerhin noch 7 Prozent. Zum Erstellen von einem Webportal verwenden viele Webentwickler den PHP Kerncode, mit dem sich neben komplexen Websites wie auch einfache offene Quell-CM erstellen lassen, ohne das ein Programmierer ständig den Inhalt aktualisieren muss.

Bevor ein Betreiber eine Software für für sein Webportal auswählt, sollte er die folgende Punkte bedenken:

  • Plattform sollte benutzerfreundlich und entwicklerfreundlich sein
  • Effizient in der Entwicklung
  • Open Source Software bringt Webportale schneller in die Gewinnzone
  • Aktive Unterstützung durch Web-Entwickler Community

Anmerkung: Warum wir WordPress im Allgemeinen für die Webportal Entwicklung nicht empfehlen

Eigentlich wurde WordPress für die Bedürfnisse von Bloggern entworfen und daher lassen sich nach Installation von WordPress, besser statische Seiten erstellen und diese mit eingebauten Produkten oder Newsfeed aufwerten. WordPress eignet sich am besten für das Erstellen von Blogs oder einfachen Geschäftswebsites. Wer allerdings nur ein robustes Webportal benötigt, das eine gewisse Funktionalität benötigt, wird auch dann mit WordPress zufrieden sein. Für komplexere Anwendungen brauchen die zukünftigen Betreiber einen versierten Webentwickler, der bereits Erfahrungen im Erstellen von einem Webportal hat. Diese Webentwickler können sogar WordPress so aufwerten, dass die geringe Funktionalität erheblich gesteigert wird. Viele Betreiber von Webportalen haben hohe Kosten in WordPress investiert, um die gewünschten Ergebnisse zu bekommen. Doch das ist so sinnlos wie ein kleines Auto aufzumotzen, damit es einen Trailer ziehen kann statt einfach leistungsstarkes Auto zu nehmen, was vermutlich noch günstiger ist. Zwar sehen die Entwickler von WordPress, dass das Programm mit Upgrades verbessert werden kann, aber letztendlich ist das mehr eine Marketinglüge als die ein Fakt.

6. Marketing Agenturen für Marketing anheuern

Leider reicht es nicht aus, nur ein Webportal zu erstellen, um das große Geld zu verdienen. Das Geschäft mit dem Webportalwird nur anlaufen, wenn das Webportal die nötige Bekanntheit erreicht. Das wiederum schafft kaum ein Laie, sondern dafür braucht Webmarketing-Agenturen, weil sie diese schnell und effizient die richtigen Schalter umlegen können, damit das Webportal den gewünschten Start hinlegen kann. Sie kümmern sich um das SEO, PPC, SMO und optimiert die Umwandlung, um das Webportal in SERPs zu erweitern. Dafür sollte UX wie auch verschiedene andere Optimierungstechniken, um den maximalen Traffic zu erzielen.

7. Zusammenarbeit mit anderen Webportalen bringt Vorteile

Um den Bekanntheitsgrad des eigenen Webportals zu steigern, können sich die Betreiber mit einigen anderen Betreibern von Webportalen zusammenschließen und so Kosten für das Marketing zu sparen und gleichzeitig einen breiteren Kundenkreis anzusprechen. Wenn sich mehrere kleinere Portale zusammenschließen, können sie die Kosten für das Marketing wie ein größerer Anbieter aufbringen. So können die kleineren Portale ihre Konkurrenz in Schach halten und gleichzeitig gegenseitig Werbung für einander machen.

8. Lokalisierung und Verteilung der Kommunikation

Je mehr Nebenstellen mit Büros oder Kundenbasen ein Unternehmen aufweist, desto wichtiger wird Lokalisierung, die Übersetzungen und wie auch die Verteilung der wichtigen Inhalte. Die erfolgreichen Webportale haben alle eine Möglichkeit gefunden, genügend WCM Fähigkeiten wie auch die mehrfache Lokalisierung auf der gleichen Seite zu erstellen. Das erlaubt es dem Betreiber sich auf die wesentliche Kommunikation zu konzentrieren und diese zu veröffentlichen. Beispielsweise hat ein Webportal namens Domino ein Intranet eingerichtet, das über verschiedene Seiten in unterschiedlichen Ländern gehört, verschiedene Lizenzen führt und ein gemeinschaftliches Büro nutzen, um die Kosten zu begrenzen. Die internen Mitarbeiter senden bei einem Problem einen Kommunikationsalarm aus, wobei es verschiedene Alarmsignale für unterschiedliche Problemstellungen geben kann. Für die Kommunikation gibt es auf verschiedenen Ebenen wie das Intranet, aber auch Telefon oder persönliche Treffen mit Aussprache sind möglich. Durch eine vereinfachte Kommunikation kann viel Zeit eingespart werden, die für sinnvollere Zwecke wie das Bearbeiten von Dokumenten oder ähnlichem genutzt werden kann.

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9. Arbeitsablaufmanagement

Zusätzlich zum Rollen basiertem Dokumentenmanagement erlaubt das Webportal den Usern, ihre normalen Arbeitsabläufe wie gewohnt in einem entsprechenden Umfeld auf der Plattform zu absolvieren. Bei komplexen Arbeitsabläufen können gemäß der Verpflichtung ihre Ergebnisse auch anderen Personen zur Aufsicht übergeben wie einem Vorgesetzten oder einer jemand in der Qualitätskontrolle. Arbeitsablaufmanagement spielt auch eine Rolle, wenn es um heikle Kundendaten geht, zu denen nicht jeder Mitarbeiter Zugang haben soll. Dabei ist wieder die Sicherheit der Daten ein weiterer Punkt, der von großem Interesse ist.

10. Zusammenarbeit

Die meisten Webportale benötigen für reibungslosen Ablauf ihrer Funktionen die Zusammenarbeit von zwei oder mehreren Laufwerken. Das ist beispielsweise für Wissensmanagement Webportale besonders vorteilhaft, da bei diesen Webportalen Unmengen von Daten nach relevanten Informationen durchsucht werden müssen. Wenn Teams oder mehrere Mitarbeiter zusammenarbeiten, werden für die Kommunikation Emails benutzt, die sich fadenförmig fortsetzen. Dadurch können Mitarbeiter oder Teammitglieder viel schneller und effektiver an einem bestimmten Projekt zusammenarbeiten ohne den Überblick über die bisherigen Kommunikation zu verlieren. Damit können Singleportale ihre Vorteile nutzen, wenn sie User aus verschiedenen Regionen mit Informationen versorgen wollen.

Fazit

Das optische Design und die Funktionalität sind zwar wichtige Faktoren für das Erstellen eines Webportals, aber es gibt noch ganz andere Faktoren, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Die oben genannten Tipps sollen den Erfolg für ein Webportalsicher stellen, denn egal wie sorgfältig es auch geplant wird, es gibt gewisse Faktoren, die den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Dazu gehört es auf jeden Fall, für das Erstellen des Webportals Profis zu engagieren, die die wesentlichen technischen Anforderungen erfüllen können und Spezialisten für das Marketing. Die beste Website der Welt ist sinnlos, wenn niemand sie finden kann. Daher ist das Marketing ein noch häufig völlig unterschätzter Erfolgsfaktor.

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